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Murena, dem das Erbe dekonstruktivistischer Strömungen (Punk, No Wave,..)
emotional zu Teil geworden ist, arbeitet mit voller Kraft und unter zu
Hilfenahme aller erdenklicher Musik und Geräusche an der Konstruktion
seines privaten Musikflusses. In diesen sickern immer wieder Bands, wie
The Jesus Lizard, Jon Spencer Blues Explosion, Beatnigs, Pil, Attwenger
oder DAF ein, außerdem wälzt sich der Murena Strom selbstverständlich
durch Elektroläden, calabresische Prozessionssümpfe und selbst aufgenommene
Tonmüllhalden großer, fremder, Städte, aber auch durch das Pathos romantischer
Bollywood Panoramapostkarten und mündet endlich im Meer aus Erleuchtung
und Bierseeligkeit. Obwohl, der Entwicklungsprozess, der in der EDV -
Abteilung handgearbeiteten "Gustostückerl", größte Sachkompetenz, Konzentration
und Selbstbeherrschung dringend erforderlich machen, gleiten die redlichen
Versuche der Herrschaften Murena, Joe Masi, Federico Sánchez, Tagar, Elle
P. (Konzertbesetzung) auch live ein gepflegtes Äußeres und niveauvolle
Seriosität zu mimen, immer wieder in proletige Machoposen ab, die dann
doch zeigen worum es Joe Masi und Murena wirklich geht, nämlich schlicht
und ergreifend Kohle und Allmächtigkeit.
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